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Fitness-Apps - Gesunde Skepsis erlaubt?

Apps für alles! Das ist schon Realität. Es gibt fast kein Thema, für das noch keine App programmiert wurde. Ob sie in der Realität hält, was sie verspricht, ist eine andere Sache. Wie steht es nun um Fitness-Apps?

Die entscheidenden Fragen sind:

Sind die Meßwerte realistisch und hilfreich?
Sind die gewonnenen Daten sicher?

Sie trainieren immer auf eigene Verantwortung. Das gilt auch für die beste App. Die Sensoren des Smartphones können sehr gut Schritte zählen oder die gelaufenen Kilometer per GPS bestimmen.
Auch sind Fitnessübungen für Zwischendurch ohne Gerät sehr sinnvoll, vor allem wenn diese mit einem Video vorgeführt werden. Trainieren Sie mit Geräten oder ist die korrekte Ausführung wichtig, ersetzen Apps aber nie die Hilfestellung durch einen Profi.

Egal, ob die Apps kostenpflichtig oder gratis sind, es kommt auf die Qualität an. Aber Vorsicht! Es gibt kein Gütesiegel für Fitness-Apps. Achten sie deshalb auf Empfehlungen von unabhängigen Einrichtungen.

Nun zu den Datensätzen, die dabei von Ihnen gespeichert werden. Meistens sind die Daten sicher. Benutzen Sie Apps von Krankenkassen, ist das normalerweise ein Zeichen von Qualität. Gesetzliche Krankenkassen sind nämlich per Gesetz gezwungen, Gesundheitsdaten nicht auszuwerten.
Private Krankenversicherer hingegen könnten so an Gesundheitsdaten kommen, die ihnen normalerweise nicht zustehen. Private Versicherungen haben ein großes Interesse an Gesundheitsdaten. Treiben Sie Sport, was und wie oft, wie hoch ist Ihr Puls und so weiter... Die Versicherer können mit den Daten Risikoprofile errechnen und bestimmte Zuschläge in Tarife einfließen lassen.

Smartphone-Apps können bei richtiger Verwendung ein gutes Hilfsmittel sein. Einen Trainer ersetzen sie, wie schon einmal erwähnt, allerdings nicht. Auch ist ein sensibler Umgang mit den Daten entscheidend. Fitness-Apps können aber zu regelmäßiger Betätigung anregen und den persönlichen Ehrgeiz fördern. Denn es ist besser, etwas zu tun, als auf der Couch zu sitzen.

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